Brand B4 Landwirtschaft - Stall/Scheune

Feuerwehr-Großalarm am späten Montagabend in Lindbergmühle (Landkreis Regen): Ein Pferdestall brannte komplett ab
Gegen 23 Uhr schrillten die Sirenen im gesamten Zwieseler Winkel, aus allen Richtungen rückten die Feuerwehren an. Mitten im Dorf am Fuße des Falkensteins stieg eine riesige Qualmwolke auf. Ein Schuppen und ein daneben stehender Pferdestall standen lichterloh in Flammen, die angrenzenden Wohngebäude konnten von den Einsatzkräften gesichert werden. Lediglich an der Fassade und den Fenstern eines etwa 50 Meter entfernten Nachbarhauses entstand laut Polizei Schaden in Höhe von 20.000 Euro.
Beim Versuch, die Tiere zu retten: Nachbar erlitt Rauchvergiftung
Das Stallgebäude brannte komplett ab. Die darin befindlichen fünf Pferde und ein Pony konnten nicht mehr gerettet werden. Beim Rettungsversuch erlitt zudem ein 33-jähriger Nachbar eine leichte Rauchvergiftung und musste vor Ort ambulant behandelt werden. Den Gesamtschaden einschließlich der verendeten Tiere schätzt die Polizei auf 80.000 Euro.

Quelle Text: PNP; Quelle Bilder: FFW Oberzwieselau

Die Kameraden der Wehr unterstützten bei der Wasserversorgung sowie bei den Nachlöscharbeiten.


Einsatzart Brand
Alarmierung Funkmeldeempfänger & Sirene
Einsatzstart 15. März 2021 23:08
Mannschaftstärke 7
Einsatzdauer 6,0 Stunden
Fahrzeuge TSF-W
Alarmierte Einheiten FF Lindbergmühle (örtlich zuständig, Einsatzleitung)
FF Ludwigsthal
FF Regenhütte
FF Zwiesel
FF Klautzenbach
FF Rabenstein
FF Innenried
FF Bärnzell
FF Flanitz
FF Frauenau
FF Lindberg
FF Oberzwieselau